• Bettina

Trauminsel Holbox *Mexiko*


„Wohin gehst du als nächstes?“, beginnt er das typische Gespräch unter Reisenden. „Auf die Insel Holbox! Direkt morgen früh. In Cancún bleibe ich keinen Tag länger als nötig. Und du?“ „In die andere Richtung, nach Bacalar. Ich will nach Belize und Guatemala.“, ist seine Meinung zu dem Zeitpunkt. Bis ich ihm Bilder von Holbox zeige. „Bist du sicher, dass du dir das entgehen lassen willst?“ Wann mein Bus morgen ginge, will er wissen, und ob ich schon eine Unterkunft hätte. Er komme mit.

Wir steigen in Cancún in den Bus (ADO fährt direkt - checke hier die Abfahrtszeiten) nach Chiquila, dort auf die Fähre "Holbox Express" und wenige Minuten später kommen wir in einer anderen Welt an.

Was an Holbox so besonders ist?

Man findet hier einfach genau das, was man sich auf einer Trauminsel wünscht. Weiße endlose und zugleich menschenleere Strände, Hängematten zum Seele baumeln lassen, kleine Hotels, die hinter Palmen verschwinden und an allen Ecken etwas Leckeres zum Essen und Trinken.

Abends beispielsweise, ist gehört es für mich zum Pflichtprogramm, sich einmal durch die Essensstände rings um den Marktplatz zu schlemmen. Von Tacos über Tortas und Hamburgesas bis hin zu süßen Leckereien gibt es hier Einiges.

Bei Dunkelheit - und zwar absoluter Dunkelheit - ist es nahezu ein Muss, sich die Biolumineszenz am westlichen Ende der Insel anzusehen. Dieses Naturschauspiel hatte ich zwar schon einmal vorher auf der Insel Caye Caulker in Belize gesehen, aber hier war es wesentlich deutlicher sichtbar. Leider funktionierte es nicht, das Leuchten der kleinen Meereslebewesen auf einem Foto festzuhalten.

Man kann auf der Insel Fahrräder ausleihen, Golf Carts mieten oder einfach alles zu Fuß gehen. Es gibt lediglich diesen einen Ort mit kleinen Tiendas, Restaurants und Geldautomaten. Ein Golf Cart macht meines Erachtens nach nur dann Sinn, wenn man einfach aus Spaß mit diesem Gefährt herumcruisen möchte, denn die komplette Insel kann man sowieso nicht abfahren.

Wir laufen ganz einfach so lange Richtung Osten über die Sandbänke und das seichte Wasser, bis wir nicht mehr wollen. Und immer wieder stehe ich staunend da und kann meinen Augen überhaupt nicht trauen, so schön finde ich es.

Und genau aus diesem Grund, weil einfach alles so bezaubernd ist und sich zudem überall etwas Street Art verbirgt, kann man auch endlose Zeit mit Fotografieren verbringen und all die schönen Ecken festhalten.

Für den herrlichen Sonnenuntergang geht man auf jeden Fall in die andere Richtung, nach Westen logischerweise. Hier versammeln sich einige Leute, um mit anzusehen, wie sich der Himmel und auch das Meer nach und nach tiefrot verfärbt.

Von luxuriösen Hotels bis erschwinglichen Hostels findet man auf der Insel Unterkünfte in allen Preisklassen. Ich habe mir das Hostel "Be Holbox" ausgesucht und bin damit absolut zufrieden.

Zusammen verlassen wir Holbox auch wieder. Dass er mir dankbar ist, dass ich ihn überzeugt habe mitzukommen. Gut, der Aufwand, den ich dafür betreiben musste, war nicht sonderlich groß. Die Fotos überzeugen einfach jeden. Und eines kann ich sagen: Hier findet man wirklich das vor, was einem Google ausspuckt. Es ist eine Trauminsel.

An- und Weiterreise

Der Bus ab dem ADO Terminal in Cancún zur Fähre in Chiquila kostete bei meinem Besuch 190 Pesos. Gelange hier zur Internetseite von ADO, um die Preise und aktuellen Abfahrtszeiten zu checken.

!Wichtiger Hinweis!

ADO gibt für frühzeitge Buchungen Rabatte. Es empfielt sich daher, ein Ticket online zu kaufen oder im Vorfeld im Busterminal zu besorgen.

Die Fähre auf die Insel kostet 150 Pesos (einfache Fahrt).

Von Chiquila nach Tizimín fährt der Bus Oriente um 5:30 Uhr bzw. Noreste um 7:30 Uhr, 11:00 Uhr, 13:30 Uhr, 15:30 Uhr und 18:00 Uhr für jeweils 100 Pesos (Stand 11/2018). Abfahrtsort ist von der Fähre kommend direkt die Straße rechts.

Zudem fährt ADO neben Cancún auch den dortigen Flughafen, Playa del Carmen, Mérida und Villadolid an.

Unternehmungen

Um zu dem Ort zu den Biolumineszenzen zu gelangen kann man entweder eine Tour buchen oder sich einfach mit einem Golf-Cart-Taxi fahren lassen. Erst wollten wir zwar noch zu Fuß gehen, merkten jedoch schnell, dass der matschige Weg und die unendlich vielen Stechmücken kein Spaß sind. Zu zweit zahlten wir für das Taxi 200 Pesos pro Person.

Meine Unterkunft

Ich habe auf der Insel im Hostel Be Holbox übernachtet. Das Hostel war noch gar nicht komplett fertiggestellt. Alles war sehr neu, modern, sauber und das Personal äußerst freundlich und hilfsbereit.

Zur Buchung gelangst du hier.

#Mexiko #Backpacking #Nordamerika #Weltreise

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