• Bettina

Traumhaft schönes Salento *Kolumbien*


Diese Gegend gilt wohl als eine der schönsten des Landes. Schon zuvor, wenn mich Kolumbianer fragten, was meine nächste Station sein wird, verfielen alle ins Schwärmen. Mit entsprechend hohen Erwartungen sprang ich in Salento aus dem Bus.

Und schon der Ort an sich, ohne bisher die Umgebung zu kennen, gefällt mir. Man erkennt zwar auf dem ersten Blick, dass man sich hier auf Tourismus eingerichtet hat, aber die bunten Häuser rund ums Zentrum sind halt auch einfach schön.

Valle de Cocora

Unweit von Salento liegt das Valle de Cocora. Auf über 2.000 Höhenmetern wachsen hier Wachspalmen mit Höhen von 50 bis 60 Metern. Das ist unvorstellbar hoch und gibt einfach nur ein wundervolles Bild in diesen satt-grünen Bergen.

Vom Marktplatz Salentos fahren in regelmäßigen Abständen Jeeps zu diesem tollen Ort (8.000 COP für Hin- und Rückfahrt). Am Cocora Valley lassen sich entweder Wanderungen unternehmen oder man erkundet die Gegend auf dem Pferderücken. Für diese Variante habe ich mich entschieden und es war nicht nur wunderschön, sondern eindeutig weniger anstrengend nach da oben zum Aussichtspunkt. Reiterfahren muss man hierfür übrigens nicht sein. Ein Guide läuft die ganze Zeit nebenher ... oder joggt hinterher, wenn die Pferde mal mehr Gas geben. 40.000 COP (etwa 12 €) kostet der Ausritt. Der Guide kostet ebenfalls so viel. Je nach dem wie groß die Gruppe ist, teilt sich der Betrag dann auf die Personen auf.

Zona Cafetera

In Salento befindet man sich im Herzen der Kaffeeanbauregion Kolumbiens. Von Salento aus kann man zu Fuß einige Fincas außerhalb des Ortes besuchen und auch während einer Führung die Prozesse kennenlernen. Der Kaffee schmeckt hier endlich mal super lecker. Die meiste Zeit muss man sich in Kolumbien nämlich mit Instantkaffee zufrieden geben. Auch der Nachbarort Filandia (5.000 COP im Jeep ab dem Marktplatz Salentos) ist ein bekannter und hübscher Kaffeeort. Ähnlich wie Salento besticht auch dieses Dorf mit seinen farbenfrohen Kolonialbauten.

In der Nähe von Manizales lassen sich übrigens auch tolle Kaffeefarmen besuchen. Dort war ich damals vor zwei Jahren.

An- und Weiterreise

Von Bogotá nach Salento schafft man es nur dann in einem Tag, wenn man schon vormittags in Bogotá startet. Für 50.000 COP bin ich erst bis nach Armenia gefahren (geht vermutlich auch günstiger, da ich auch von Bogotá über Armenia nach Calí 50.000 COP gezahlt habe) und von dort weiter für 4.500 COP mit einem Minibus nach Salento.

Für 5.000 COP gelangt man mit einem Jeep ab dem Marktplatz von Salento nach Filandia. Von dort kostet eine Fahrt nach Pereira 6.600 COP. Den Umweg über Filandia muss man natürlich nicht machen.

#Kolumbien #Südamerika #Weltreise #Backpacking

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