• Bettina

Safari-Fieber im Tarangire Nationalpark *Tansania*


*in Kooperation mit Big 5 Voyage*

Nichts gehört so sehr zu einer Reise durch Tansania wie eine Safari in einem der zahlreichen Nationalparks. Zu den bekanntesten zählen sicherlich die Serengeti und der Ngorongoro-Krater. Touristen mit etwas kleinerem Budget mögen sich vielleicht, wie auch ich, eher für den Tarangire Nationalpark entscheiden.

Etwa 2.850 km² misst dieser geschützte Bereich. Eingezäunt ist er, anders als beispielsweise die Nationalparks in Namibia, nicht. Das weiß ich spätestens nach meinem Besuch im Massai-Dorf, als mir erklärt wurde, dass sich ein Löwe schon mal nach ihren Schafen und Rindern umsieht. Für mich erscheint diese Dimension unvorstellbar, vor allem als wir nach mehreren Stunden den Park wieder verlassen und doch nur ein kleines Stückchen davon kennen.

Wir starten morgens nach dem Frühstück im Kizumba Camp. Von hier hat man einen tollen Blick auf den Manyara-See und die spielenden Paviane vor den Toren der Anlage. Bereits auf dem Weg Richtung Tarangire werden wir auf das eingestimmt, was uns die nächsten Stunden erwarten sollte: die erste Giraffe schreitet königlich durch die buschige Landschaft neben der Fahrbahn. Die Vorfreude steigt!

Angekommten im Park dauert es auch gar nicht lange ehe wir große Herden von Antilopen und Zebras bestaunen können. Hin und wieder mixen sich Giraffen, Warzenschweine und Gnus unter.

Die Elefanten spannen uns ziemlich lange auf die Folter. Nachdem sich der erste zeigt, treffen wir aber auf immer mehr dieser Giganten. Wie eigentlich bei den meisten Safari-Mobilen lässt sich auch bei unserem Auto das Dach öffnen und man steht den Dickhäutern quasi auf Augenhöhe gegenüber.

Auch wenn unser Guide die Suche bis zuletzt nicht aufgibt, mit Raubkatzen sollten wir kein Glück haben. Unsere Begeisterung für diese unvergleichliche Tierwelt und dem, was man sich von Afrika erhofft, soll dies aber nicht schmälern.

Resümee

Hätte ich die „Big Five“ nicht bereits in anderen Nationalparks, wie zum Beispiel in der Massai Mara in Kenia, gesehen, hätte auch ich mich ganz klar für die Serengeti oder den Ngorongoro-Krater entschieden. Es war aber nicht meine erste Safari und somit wollte ich in erster Linie Wildlife und Natur erleben, unabhängig davon, ob ich auf Raubkatzen oder Nashörner antreffen. Und das für möglichst kleines Geld. Hierfür war der Tarangire Nationalpark genau richtig.

Übliche Preise in Tansania

Um eine Vorstellung zu geben, was Safaris in Tansania etwa kosten, möchte ich folgende Daten weitergeben, die mir genannt wurden:

4-tägige Safari (Tarangire – Serengeti – Ngorongoro)

etwa 720 USD

3-tägige Safari (Serengeti – Ngorongoro)

etwa 560 USD

2-tägige Safari (Tarangire – Ngorongoro)

etwa 340 USD

1-tägige Safari (Ngorongoro)

etwa 250 USD

Diese Preise sind im Vergleich zu Safaris in anderen afrikanischen Ländern unwahrscheinlich hoch. Ein Grund dafür ist, dass die Regierung Tansanias alleine bei den Nationalparks ordentlich zulangt. Hier haben die Tourenanbieter nicht den geringsten Spielraum. Dennoch ist in Afrika IMMER handeln angesagt. Die o.g. Preise wurden mir ohne Verhandlung genannt. Ich bin mir zu 100 % sicher, dass man mit etwas Geschick günstiger wegkommt.

Auf der Internetseite https://www.safaribookings.com/ kann man zudem nach Safaris bei verschiedenen Anbietern, je nach Exklusivität und Umfang, suchen.

Offenlegung

Dieser Beitrag enthält Werbung für Big 5 Voyage. Am Inhalt ändert dies nichts. Ich stehe für echte Erlebnisse und Empfindungen und keine gekauften Meinungen.

Big 5 Voyage nahm mich ohne jegliche Vergütung ihrer Dienstleistung mit auf eine eintägige Tour durch den Tarangire Nationalpark. Den Parkeintritt (200.000 TSH / etwa 46 €) habe ich aus eigener Tasche bezahlt. Auch die Übernachtung im Camp und mein Essen (üblicherweise im Tourenpreis enthalten) habe ich selbst übernommen. Der Transport im Safari-Auto, der Guide und die Rückfahrt nach Arusha wurden mir erlassen.

Kontakt:

http://big5voyage.com/

info@big5voyage.com

+255 762 037 878 / +255 744 959 580

Unterkunft

Ich übernachtete im Kizumba Camp, einer Anlage oberhalb des Manyara-Sees in Mto wa Mbo. Für 7.000 TSH erreicht man das Camp von Arusha aus im Dala Dala (Minibus). Für die Übernachtung im Zelt (mit Bett) zahlte ich hier 20.000 TSH. Für Abendessen, Frühstück und ein Lunch-Paket vereinbarte ich mit dem Koch einen Preis von 15.000 TSH.

Zur Buchung gelangst du hier.

#Tansania #Backpacking #Afrika #Weltreise

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