• Bettina

Kapstadt Reisetipps *Südafrika*


Wie überall in Südafrika gilt auch in Kapstadt eher auf Nummer sicher zu gehen, Wertsachen lieber in der Unterkunft zu lassen, eher mal ein Uber zu rufen und besonders nachts nicht alleine herumzulaufen. Ich hatte auch überlegt, mit dem Zug nach Stellenbosch zu fahren. Bereits in meinem Hostel wurde ich gewarnt und als schließlich auch der Uber-Fahrer auf dem Weg zum Bahnhof versuchte, mich von der Idee abzubringen, da der Zug nicht besonders sicher sein soll, habe ich mich dagegen entschieden. Ja, ich muss sagen, ich fühlte mich nicht immer zu hundert Prozent wohl in Südafrika und das, obwohl ich inzwischen wirklich keine Reise-Anfängerin mehr bin.

Free Walking Tours

In Kapstadt werden drei verschiedene 1,5-stündige Touren von http://freewalkingtourscapetown.co.za/ angeboten:

  • Historic City Tour - täglich um 11:00 Uhr und 16:20 Uhr

  • Apartheid to Freedom Tour - täglich um 11:00 Uhr und 14:00 Uhr

  • Bo Kaap Tour - täglich um 14:00 Uhr und 16:20 Uhr

Alle Touren sind auf Trinkgeldbasis und bedürfen keiner vorherigen Buchung. Treffpunkt ist das Café "Motherland Coffee Company", was zudem absolut für eine Kaffeepause zu empfehlen ist.

Ich habe sowohl an der 'Historic City Tour' als auch an der 'Apartheid to Freedom Tour' teilgenommen und fand beide sehr gut und informativ.

Orte & Sehenswürdigkeiten

Überblick:

  1. Tafelberg

  2. Robben Island

  3. Sonnenuntergang am Signal Hill

  4. Company’s Garden

  5. Waterfront

  6. Lions Head

  7. Stadtviertel Bo Kaap

  8. Strände

  9. Botanischer Garten Kirstenbosch

  10. Castle of Good Hope

1. Tafelberg

Die Nummer 1 unter allen Sehenswürdigkeiten ist natürlich der Tafelberg. Wenn man zeitlich nicht völlig begrenzt ist, sollte man sich natürlich einen klaren Tag für den Tafelberg aufheben - denn die Sicht ist einmalig.

Es gibt zwei Möglichkeiten, um auf den Tafelberg zu gelangen: zu Fuß oder per Seilbahn. Ich war spät dran, da direkt an meinem Anreisetag so gutes Wetter war, dass ich die Chance direkt nutzen musste. Als ich oben mit einem gerade zu Fuß angekommenen Touristen sprach, der meinte, dies sei das anstrengendste gewesen, was er je gemacht hatte, war ich aber auch ganz froh. Aufgrund der Hitze sollte man auf jeden Fall früh am Morgen starten. Turnschuhe sollte man mindestens tragen.

Ab 13:00 Uhr werden die Preise für die Seilbahn günstiger. Dann zahlt man als Erwachsener lediglich R 290 statt R 330 für die Hin- und Rückfahrt. Die einfache Fahrt kostet zu jeder Zeit R 190.

Freitags zahlen Studenten mit der Vorlage eines gültigen Studentenausweises nur R 150 bzw. R 80 one way.

2. Robben Island

Robben Island ist die Gefängnisinsel Kapstadts. Die einstige Haftanstalt Nelson Mandelas ist heute ein Museum. Ehemalige Inhaftierte geben die Touren vor Ort.

Über folgenden Link können (und sollten !!) Tickets für die Touren gebucht werden. In den Touren sind die Fährfahrt, die geführte Gefängnistour und eine Tour im Bus über die Insel enthalten. Abfahrtszeiten sind um 9:00 Uhr, 11:00 Uhr, 13:00 Uhr und 15:00 Uhr.

Eintrittspreis: R 360 / Person (bzw. R 200 pro Kind)

Noch nie hatte ich zuvor erlebt, dass Teilnehmer einer Tour während der ganzen Tour keinen Ton von sich geben und dem Guide so sehr an den Lippen kleben.

Auf dem letzten Foto wird klar, wie selbst bei der täglichen Essensvergabe strikt nach Rassen und Hautfarben unterschieden wurde.

3. Sonnenuntergang am Signal Hill

Keine weiteren Worte nötig ...

4. Company's Garden

Eine Ruheoase inmitten der Stadt ist dieser Park. Der Eintritt ist frei.

5. Waterfront

Gut mit einer Tour auf Robben Island lässt sich ein Besuch der Waterfront vereinbaren, einem chicen Viertel mit Restaurants, Shopping-Möglichkeiten und Seelöwen.

Alles Weitere hatte ich selbst nicht mehr besuchen können. Meine Zeit war zu knapp.

Museen

  • South African Museum (super gut, große Tierausstellung + Sonderausstellungen, R 30)

  • Slave Lodge (wahnsinnig gut gemacht, regt zum Nachdenken an, R 30)

  • District Six Museum (hat mich nicht 100 % überzeugt, R 45 bzw. R 60 mit Guide)

Essen & Trinken

  • Eastern Food Bazaar (Essen ab 1,50 €, indisch und chinesisch)

  • Food Lover’s Market (allerdings Einweggeschirr aus Plastik)

  • Motherland Coffee Company (100 % Fairtrade)

  • Truth Coffee Roasting (sehr hipp und bereits als der beste Coffee Shop weltweit ausgezeichnet)

Unterkunft

Das Awesome Backpackers war nicht nur eines der günstigsten Hostels in Südafrika, es war auch super, um Leute kennenzulernen. Das Personal war super freundlich und abends gab es teilweise Lagerfeuer. Parkplätze gab es direkt an der Straße vor dem Hostel (kostenlos).

Pro Nacht im Mehrbettzimmer zahlte ich R 150 (etwa 9,30 €).

Zur Buchung gelangst du hier.

Nachtleben

Die Long Street ist die Partymeile in Kapstadt. Man sollte nachts auf jeden Fall mit einem Uber / Taxi unterwegs sein, dann dürfte es keine Probleme geben. Hier reihen sich einige Bars und Clubs aneinander, so dass sicher jeder das Richtige findet.

Autovermietung

Ich hatte meinen Mietwagen von First Car Rental und war mit der Abwicklung zufrieden. Die Autovermietung hat eine Station am Flughafen und eine in der Stadt. Für Kapstadt selbst würde ich kein Auto mieten, für eine Rundreise durch das Land ist es aber sehr praktisch.

Mehr Infos zu meiner Route und hilfreichen Tipps rund um Südafrika findest du in diesem Artikel.

#Südafrika #Afrika #Weltreise #Backpacking

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