• Bettina

Durchatmen in den Usambara Bergen in Tansania


Tansania begeistert mich jeden Tag auf's Neue! Zum Beispiel hier in den saftig grünen Usambara Mountains, dem Zuhause von vielen Chamäleons. Ich habe sogar ein sogenanntes Zweihornchamäleon gesehen.

Die Berge liegen im Nordosten des Landes und erreichen Höhen von bis zu 2.327 Metern (Sungwi Gipfel). Durch das Usambaraveilchen, das so manche Wohnzimmer ziert, klingt der Landschaftszug selbst in unseren Ohren vertraut.

Ich wandere durch die kleinen Bergdörfer um Lushoto und genieße die spektakulärsten Aussichten. Auch wenn einem immer wieder gesagt wird, man bräuchte hier einen Guide, kann man tatsächlich ohne Probleme auf eigene Faust losgehen und Orte wie den Irente View Point (2.000 Schilling) besuchen. Es ist keinesfalls wie in manchen Nationalparks so, dass ein Besuch alleine nicht zulässig ist - keiner fragt danach.

Auch mehrtägige Wanderungen, die in der Regel in Mambo enden, sind hier beliebt oder Touren zu den Wasserfällen und dem Regenwald bei Sona. Auch von Lushoto aus kann man nach Mambo mit Bussen fahren und dort dann um Mtae und Mambo das Panorama aufsaugen.

Hier ist es nicht ganz so heiß, momentan in der Regenzeit gibt es auch tatsächlich einmal etwas Niederschlag (habe ich bisher in Tansania nicht erlebt). Andere Touristen kann ich an einer Hand abzählen.

Ein gemütlicher kleiner Kaffee-Treffpunkt ist der Usambara Coffee Corner in Lushoto. Nach der Bestellung wird hier der Kaffee frisch von Hand gemahlen und mit einer kleinen Süßigkeit aus Erdnüssen und Honig serviert.

Der Ort Lushoto wurde übrigens Ende des 19. Jahrhunderts während der deutschen Kolonialzeit gegründet, damals als Wilhelmstal. Man erreicht ihn über Mombo mit dem Dala Dala (kleiner Sammelbus) für 3.000 Schilling.

#Tansania #Weltreise #Afrika #Backpacking

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