• Bettina

Ein perfektes Wochenende an der Mosel

In diesem Sommer ist alles anders. Wir reisen innerhalb unsrer Heimatländer, sind lieber in der Natur, als mit zu vielen Fremden auf einem Haufen und unter Umständen gingen alle Urlaubstage schon für die Kinderbetreuung drauf. Da sind Trips - wie der hier - eine optimale Lösung.


Was ich so toll finde



Auf kleinstem Raum hat man so viele Möglichkeiten. So gibt es gemütliche Städtchen, Weinbau, Wandermöglichkeiten, Radwege entlang der vielen Moselschleifen und natürlich Wassersport wie Kanu fahren oder SUP.


Auch wenn Trier hier nicht aufgeführt wird, aber trotzdem unbedingt einen Besuch wert ist, solltest du vor allen Dingen diese Orte einplanen:



Die Burg Eltz ist natürlich DER Insta-Spot überhaupt. Erwarte daher nicht, dass du dort alleine bist. Ich muss trotzdem zugeben, dass die Burg einfach aussieht wie aus dem Märchen. Auf jeden Fall einen Besuch wert - man muss sich ja nicht unbedingt anstellen und rein gehen.


Man kann nicht direkt zur Burg fahren. Es gibt aber ausgeschilderte, kostenpflichtige Parkplätze (z. B. am Landhotel Ringelsteiner Mühle) außerhalb vom Ort Moselkern, von denen man dann gemütlich 2,5 Kilomenter zur Burg gehen kann.



Durch Cochem fahre ich lediglich durch, aber wenn man Zeit hat, sollte man hier auch anhalten. Mitten im Ort thront eine weitere Burg auf einem Hügel. Das sieht einfach toll aus.


Wo ich aber nicht mit dem Knipsen aufhören kann ist Beilstein. Die kleinen Gässchen, die fließend in die Weinberge überleiten, führen vorbei an Restaurants und Cafés.



Mein persönliches Highlight ist Bremm und der Calmont-Klettersteig. Durch die Weinberge geht es auf und ab, über Steigbügel und Weinbergstreppen, Leitern und schmale Pfade. Für den Rückweg lässt sich die Wanderung perfekt mit dem Höhenweg kombinieren, der an der Eller Todesangst, dem Startplatz von Gleitschirmfliegern, einem Weinbistro und dem unverkennbaren Aufblick auf die Mosel vorbeiführt.



Auch eine spektakuläre Aussicht bietet der Prinzenkopfturm. Während der Abendsonne ist die Stimmung einmalig.



Für Traben-Trarbach hatte ich mir diesmal keine Zeit genommen, dafür aber für Bernkastel-Kues. Und eigentlich spielt es auch keine Rolle, wo man einen Stopp einlegt - bei so viel Schönheit kann man sowieso keinen Fehler machen.




Und zu guter Letzt: die Hängeseilbrücke Geierley. Während meines Besuchs war die Situation leider sehr enttäuschend. Man sollte eeeewig warten, um dann zu einer festen Uhrzeit im Gänsemarsch mit einer Gruppe in eine Richtung geht. Das selbe auf dem Weg zurück. Leute, ich bin ehrlich, das war mir zu doof!




Insgesamt kann ich nur sagen: was ist das für eine herrliche Region! Auf jeden Fall war es nicht mein letzter Besuch. Denn auf's Wasser muss ich ja auch noch, und Radfahren und ... und ... und.

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